Es läuft — auf einem Laptop
Wann aus dem Experiment Ernst wird
- Alles hängt an einer Person und einem Gerät: Urlaub, Krankheit, Hardware-Defekt oder ein Update zur falschen Zeit — und das Werkzeug steht.
- Keine Sicherung, keine früheren Stände: eine unglückliche Änderung oder eine defekte Festplatte, und Programm wie Daten sind weg. Es gibt keinen Punkt, zu dem man zurückkehren könnte.
- Keine Anmeldung: ohne Benutzerkonten und abgestufte Rechte können alle alles — und niemand kann nachvollziehen, wer was geändert hat.
- Keine Datenbank: arbeiten mehrere Personen gleichzeitig auf denselben Dateien, sind Datenverluste nur eine Frage der Zeit.
- Weiterbauen und Benutzen passieren am selben Ort: jeder Umbau-Versuch trifft sofort alle, die gerade damit arbeiten.
- Niemand sucht nach Sicherheitslücken: KI-geschriebener Code funktioniert oft gut — aber ob die Anmeldung wirklich dicht ist, ob zugekaufte Bausteine veraltet sind und ob sich jemand über ein Eingabefeld Zugriff verschaffen kann, prüft kein Programm von allein.
- Datenschutz: sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, braucht es geregelte Speicherung, Zugriffskontrolle und Löschbarkeit — sonst wird aus dem Bastelwerkzeug ein Haftungsthema.
Wichtig: Das Weiterbauen auf dem eigenen Rechner ist nicht das Problem — das bleibt sogar genau so bestehen. Das Problem ist, dass Entwicklung, Benutzung und Daten derzeit auf demselben Gerät liegen. Der nächste Schritt ist, diese drei Dinge zu trennen.
Was sich ändert — und was nicht
Sie bauen weiter wie bisher — auf Ihrem Rechner, mit dem KI-Werkzeug Ihrer Wahl. Neu ist alles ab dem Moment, in dem Sie eine fertige Änderung abgeben.
Und diesen Moment müssen Sie nicht selbst beherrschen. Zu jedem Schritt liefern wir eine fertige Anweisung mit, die Sie Ihrem KI-Werkzeug geben: Sie sagen in einem Satz, was passieren soll, und das Werkzeug erledigt den technischen Teil. Wer die Technik dahinter lernen möchte, kann das gern tun — nötig ist es nicht.
Ablage, automatische Prüfungen und der Betrieb wandern auf eine gepflegte Plattform — am Code arbeiten dann beide Seiten, Sie weiter wie bisher und wir prüfend. Die technischen Schritte dazwischen lösen Sie per Anweisung an Ihr KI-Werkzeug aus, nicht auf einer Kommandozeile. Ob der Live-Server bei inmedias.it oder auf Ihrem Firmenserver läuft, ist eine eigene Entscheidung — sie fällt erst, wenn klar ist, welche Daten die Anwendung verarbeitet.
Fünf Begriffe, die Ihnen begegnen werden — in Ihrem KI-Werkzeug, in unseren Mails, in diesem Schaubild. Mehr Fachsprache brauchen Sie nicht.
- Code-Ablage („Repository“): der zentrale Ort, an dem Ihr Programm liegt. Jeder frühere Stand bleibt erhalten und ist wiederherstellbar.
- Änderung abgeben („git push“): Sie schicken einen fertigen Arbeitsstand von Ihrem Rechner in diese Ablage.
- Automatische Prüfung („CI/CD“): nach jeder Abgabe läuft eine Kontrolle: Baut das Programm noch, sind zugekaufte Bausteine veraltet, gibt es bekannte Sicherheitslücken.
- Test-Adresse: jede Änderung bekommt eine eigene Webadresse, unter der nur Sie sie ausprobieren — die Kolleg:innen merken davon nichts.
- Freigabe: erst wenn Sie zufrieden sind, geht die Änderung auf den Server, den alle benutzen.
Die Bausteine
Nicht jedes Vorhaben braucht alle Bausteine. Manche Anwendungen brauchen nur eine sichere Ablage und die automatische Prüfung, andere den vollen Betrieb mit zugesagter Verfügbarkeit. Was davon sinnvoll ist, ergibt sich aus einem Blick in den Code und aus der Frage, wie kritisch die Anwendung im Alltag wirklich ist.
So viel oder so wenig, wie Sie brauchen
Full Service. Alle Bausteine inklusive Server bei uns: eine Ansprechperson für alles, Überwachung, Sicherung und Updates inklusive, zugesagte Verfügbarkeit. Zu klären sind dann die Anbindung an Ihre übrigen Systeme und die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung — beides machen wir ohnehin regelmäßig.
Warum inmedias.it
Wie wir anfangen
- Wir sehen uns die Anwendung an. Womit sie gebaut ist, wie sie ihre Daten speichert und in welchem Zustand sie ist. Daraus wird eine belastbare Schätzung, was Anmeldung, Datenbank und die übrigen offenen Punkte kosten.
- Anforderungen klären. Welche Daten, wie viele Nutzende, wie schlimm ein Ausfall wäre, wo der Server stehen soll. Das Gespräch dazu dauert eine Stunde, keinen Workshop.
- Ablage und Prüfung einrichten. Der Code zieht zu uns um, die automatischen Prüfungen und die Test-Adressen kommen dazu — ab hier ist nichts mehr weg und jeder Stand wiederherstellbar.
- Fehlende Funktionen umsetzen. Was auf Ihrer Liste steht, plus das, was nötig ist, damit mehrere Leute gleichzeitig arbeiten können — parallel dazu das Absichern der Technik.
- Server entscheiden und in Betrieb gehen — inklusive Überwachung und Sicherung, egal auf welchem Server.
Noch kein Prototyp? Fragen Sie uns vorher
Eine E-Mail an E-Mail mit dem Stichwort „Startanleitung“ genügt — Sie bekommen sie zugeschickt, ohne Gegenleistung.
Sprechen Sie uns an
Sie haben etwas gebaut, das funktioniert, und wissen nicht, wie es sicher in den Alltag kommt? Zeigen Sie es uns. Wir sagen Ihnen ehrlich, was der Weg in den Betrieb kostet — und ob er sich lohnt. Telefon: 040 – 414 360.
Häufige Fragen
- Müssen wir unsere mit KI gebaute Anwendung neu schreiben lassen?
- In aller Regel nicht. Wir sehen uns den vorhandenen Code an und bauen darauf auf. Ergänzt wird, was Ihrer Anwendung zum Alltagsbetrieb fehlt — häufig eine Anmeldung und eine richtige Datenbank, oft auch Verbindungen zu vorhandenen Systemen, Importe oder Auswertungen, dazu das Absichern der Technik. Ein Neubau kommt nur zur Sprache, wenn sich zeigt, dass er wirtschaftlich die bessere Antwort ist.
- Können unsere Leute weiter selbst an der Anwendung bauen?
- Ja, genau das ist der Ansatz. Sie arbeiten weiter auf dem eigenen Rechner mit dem KI-Werkzeug ihrer Wahl. Neu ist alles danach: Der Code liegt sicher, jede Änderung wird automatisch geprüft, bekommt eine eigene Test-Adresse und geht erst nach Ihrer Freigabe in den Betrieb.
- Muss bei uns jetzt jemand die Technik dahinter lernen?
- Nein. Zu jedem wiederkehrenden Handgriff — Änderung abgeben, Test-Adresse anfordern, Freigabe vorbereiten, auf den vorherigen Stand zurück — liefern wir einen fertigen Satz zum Kopieren mit. Sie beschreiben Ihrem KI-Werkzeug in einem Satz, was passieren soll, und prüfen das Ergebnis im Browser. Die Werkzeuge darunter laufen, ohne dass Sie sie bedienen müssen.
- Muss die Anwendung bei inmedias.it laufen?
- Nein. Der Betrieb kann auf einem Server bei uns oder auf Ihrem Firmenserver stattfinden. Wichtig ist nur, dass Überwachung, Datensicherung und Updates dort jemand verantwortet. Die Code-Ablage und die automatischen Prüfungen liegen sinnvollerweise bei uns, weil sich ein zweiter Aufbau nicht lohnt.
- Ist KI-geschriebener Code ein Sicherheitsproblem?
- Er funktioniert meist, ist aber sicherheitsseitig ungeprüft. Ob die Anmeldung wirklich dicht ist, ob zugekaufte Bausteine veraltet sind und ob sich jemand über ein Eingabefeld Zugriff verschaffen kann, bewertet kein KI-Werkzeug systematisch — und niemand hält es über Monate aktuell. Bei uns wird das bei jeder Änderung automatisch geprüft.
- Wir haben noch nichts gebaut — können wir vorab Hilfe bekommen?
- Ja, und das ist der günstigste Zeitpunkt. Wir schicken Ihnen kostenlos eine Startanleitung: einen fertigen Text, den Sie Ihrem KI-Werkzeug ganz am Anfang vorgeben. Er legt fest, mit welchen Bausteinen gebaut wird und welche Regeln gelten, damit die spätere Überführung in den Betrieb einfach bleibt. Eine E-Mail mit dem Stichwort „Startanleitung“ genügt.
- Wie fängt so ein Projekt an?
- Mit einem Blick in die Anwendung und einem Gespräch von etwa einer Stunde: womit sie gebaut ist, welche Daten sie verarbeitet, wie viele Nutzende es gibt, wie kritisch sie im Alltag ist. Daraus ergibt sich eine belastbare Schätzung. Ein Workshop ist dafür nicht nötig.